Grand Opening

Mit Affenblick und Fernglas

98 Prozent Belegung im ersten Jahr.

Sagt Chefdesigner Werner Aisslinger. „Das vielleicht nicht gleich“, sagt Christoph Hoffmann, geschäftsführender Gesellschafter. Dennoch ist auch er optimistisch, was die Entwicklung der Gästezahlen des ersten „25hours Hotels“ an der Budapester Straße angeht. Eröffnet wurde am Zoo Ende Januar – zur Berlinale sei das Hotel bereits ausgebucht gewesen, sagt Hoffmann. Ein guter Start. Und für die Gesellschafter aus Hoffmann, Kai Hollmann, Stephan Gerhard und Ardi Goldman Grund genug, noch nachträglich zu feiern.

Zum Grand Opening am Donnerstagabend kamen rund 500 Gäste, darunter auch die Konkurrenz. Robert Herr („Intercontinental“), Stefan Athmann („Regent“) und Michael Frenzel („Palace“) trafen sich bei Gin Tonic und Pita-Brot in der Lobby des Hauses . Stefan Athmann erzählte, dass er sich auch gleich für die Nacht hier einquartiert habe. „Ach, das ist ja witzig“, sagte Michael Frenzel, der dem neuen Nachbarn viel Erfolg wünschte. „98 Prozent sind schon sehr ambitioniert – aber ich werde es mit dem Fernglas von drüben beobachten“, scherzte er. „Ein unkonventionelles und sehr anderes Produkt, das unsere Straße weiter beleben wird“, sagte Michael Frenzel. „Ein bunter Hund, wie wir“, sagte Anita Vogler, 25hours-Hoteldirektorin aus Zürich. „Ja, der Christoph und der Werner haben einen super Job gemacht“, freute sich Kai Hollmann. „Aber 98 Prozent sind tatsächlich etwas ambitioniert. Der Berliner Markt ist brutal.“ „Ne, wieso denn nur 98 Prozent?!“, fragte Ardi Goldmann, „wir machen die 100 voll!“ aki