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Politprominenz beim Berlinale-Treff

Filmpolitischer Empfang der Jungen Union im Haus Huth am Potsdamer Platz

Es war ein etwas wehmütiger Philipp Mißfelder , der da am Freitagmorgen im Haus Huth am Potsdamer Platz seine Gäste zum 13. Filmpolitischen Empfang der Jungen Union und der Daimler AG empfing. Kein Wunder, schließlich wird der langjährige Vorsitzende der CDU-Jugendorganisation bald sein Amt abgeben. Und der Empfang ist sein „Baby“: Mit dem früheren Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hatte er das Format einst entwickelt. Doch auch Neumanns Nachfolgerin Monika Grütters (CDU) gab sich bei dem längst zur Tradition gewordenen Berlinale-Treff die Ehre. Entsprechend herzlich fiel die Begrüßung für die „liebe Moni“ aus, der Mißfelder überschwänglich zu ihrer erfolgreich verlaufenen ersten Berlinale gratulierte. Grütters revanchierte sich mit einer launigen Ansprache und erzählte, dass sie als erste Amtshandlung und erste Kulturstaatsministerin überhaupt im Büro einen Laptop mit USB-Stick installieren ließ. Das amüsierte die Gäste, unter denen sich im Berlinale-Vergleich die mit Abstand meisten Anzugträger befanden. Gekommen waren unter anderen der neue CDU-Generalsekretär Peter Tauber, selbst langjähriger JU-Chef in Hessen, Dorothee Bär (Foto), Parlamentarische Staatssekretärin im Verkehrsministerium, und Marco Wanderwitz , Leiter der Arbeitsgruppe Kultur und Medien. Tuschelthema: der zu diesem Zeitpunkt noch erwartete Rücktritt von Hans-Peter Friedrich .