Party

Schmuck los während der Festspiele

Großjuwelier stattet Schauspieler aus und feiert mit ihnen im Kaufhaus Jandorf

Was wäre die perfekte Abendrobe ohne das passende Collier am Hals. Ein graziler Arm ohne Armreif, eine Red-Carpet-Hochsteckfrisur ohne funkelnde Ohrringe. Der richtige Schmuck perfektioniert das Outfit auf dem roten Teppich – das wussten schon die großen Hollywood-Stars wie Elizabeth Taylor, Sophia Loren und Grace Kelly.

Die enge und lukrative Werbe-Verbindung von Film und Schmuck ist dem italienischen Juwelierhaus Bulgari bekannt. Im Rahmen der Filmfestspiele hatte die Firma deshalb am Dienstagabend zur „130 Years of Glam Culture“-Cocktail-Party ins ehemalige Kaufhaus Jandorf in Mitte geladen – und das Gebäude mit Schmuck und Kunst in Szene gesetzt. Ein Ort also für Gäste, die einen Sinn für das Schöne und Teure haben. „Eine Frau weiß selbst am besten, was ihr steht, wie viel Schmuck sie tragen kann, ohne überladen auszusehen“, erklärte Designerin Jette Joop. Für KPM-Chef Jörg Woltmann muss Schmuck nicht auffällig sein, um schön zu sein. „Dezent und elegant, das ist das Geheimnis – und da sind meine Frau und ich uns einig“, so der Unternehmer, „und das sehen alle Woltmann-Frauen so. Auch meine Tochter.“ Ein wenig anders sieht es Filmproduzentin Minu Barati-Fischer – ein wenig selbstironisch. „Ich bin Perserin. Bei mir ist mehr wirklich mehr“, sagt sie lächelnd, aber ergänzt: „Wichtig ist, dass man sich als Frau auch selbst mit Schmuck beschenken darf, als Erinnerung oder Belohnung.“ Sollte man dann von seinem Mann noch Schmuck geschenkt bekommen, sei das die ideale Kombination.

Gekommen waren zudem Starfriseur Udo Walz, der Fotograf Tom Lemke und viele andere Mitglieder der Gesellschaft, die sich bereits in den vergangenen Tagen auf zahlreichen Veranstaltungen während der Berlinale gesehen hatten und sich auch an diesem Abend als eingeschworene Feiergemeinschaft präsentierten. Mit Champagner tanzten sie zur Musik des New Yorker DJs Nick Cohen. Zudem forderten die Gastgeber auf, ihr Geld nicht nur für Geschmeide auszugeben, sondern zu spenden – an diesem Abend an die Kinderrechtsorganisation „Save the Children“.