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Das Mädchen und der Schauspieler

Jürgen Vogel besucht die C/O-Pop-Up-Galerie der Berlinale am Kurfürstendamm

Schüchtern lächelt das kleine Mädchen Jürgen Vogel an. Ihr schwarzes Taftkleid ist ein wenig zerknautscht, das Mädchen drückt sich an Smoking und Kleid ihrer Begleiter auf dem roten Teppich. Jürgen Vogel findet es „süß“. Der Schauspieler hat am Mittwochabend „A personal touch – young photo journalists at the red carpet“ von C/O Berlin und der Berlinale in einem Nebenraum des Hugo-Boss-Flagshipstores in Charlottenburg besucht. Zwölf Momentaufnahmen von Nachwuchsfotografen wie Ansgar Dlugos aus dem „Close Up!“-Fotowettbewerb der Galerie aus den Berlinale-Jahren 2007 bis 2012 sind dort zu sehen. Das Mädchen auf dem Foto findet Jürgen Vogel so niedlich, dass er es zu seinem Lieblingsbild kürt. „Die Kleene guckt so süß“, sagt er. Überhaupt habe ihn die Pop-Up-Galerie neben der Party des Modehauses, bei der 200 Gäste aus Film- und Modewelt am Champagner nippen, positiv überrascht. „Das habe ich in der Einladung gar nicht gelesen“, sagt Vogel. Gerade erst komme er aus drei Wochen Thailand-Urlaub zurück, rechtzeitig zum Berlinale-Start. „Das Festival ist nie immer nur Unterhaltung.“ Und wenn der Nachwuchs unterstützt werden könne, sei das doch toll. Dann konzentriert sich Jürgen Vogel wieder auf das kleine Mädchen vor sich, bevor er die Galerie danach an der Seite von Moritz Bleibtreu verlässt.