Mittag mit

Stefan Athmann

Jeden Mittwoch trifft Alexandra Kilian einen Menschen der Stadt zum Lunch. Heute: Stefan Athmann, Direktor des Hotels „Regent Berlin“, in der Bar. Es gibt: Hummerbisque und Salat mit Gambas.

Zwei Söhne haben Sie, der dritte wird erwartet: Wann sind Sie heute aufgestanden?

Seit halb zwei bin ich wach.

Ich höre nur „halb zwei“.

Ja, das ist der Jetlag. Ich war eine Woche in New York, habe mit meiner Verkaufsdirektorin eine Businesswoche gemacht.

Ihre beiden heißen Louisund Lucas, welchen dritten Jungennamen mit „L“ gibt es denn noch?

Das ist schwierig, ja. Es muss auch international sein, wie bei den ersten. Wir haben Louis Constantin und Lucas Christopher – und jetzt sind Sie dran.

Oh Gott. Vielleicht erzählen Sie mir lieber, wer schon für die Berlinale eingecheckt hat.

Wir haben viele vom letzten Jahr und einige neue große Namen. Aber natürlich muss ich mich bei Namen zurückhalten. Wir freuen uns auf alle, die kommen.

Ärgerlich, wennMatt Damon nicht mehr hier, sondern im Soho House wohnt?

Nein, nicht wirklich. Die führenden Hotels kriegen alle was vom Kuchen ab. Wir sind Partnerhotel der Berlinale. Ich bin über alle Gäste traurig, die woanders wohnen. Aber die anderen Hotels machen auch einen guten Job.

Das Soho House soll seine Gäste dafür bezahlen, damit sie dort wohnen?

Tatsächlich? Das ist ja kaum vorstellbar. Ich habe davon allerdings auch noch nicht gehört. Und das muss jedes Hotel für sich entscheiden. Wir verkaufen unsere Zimmer. Und wir sind ausgebucht während der Berlinale. Aber wie gesagt, über Gäste kann ich leider nicht mit Ihnen sprechen.

Wir könnten über die sprechen, die da waren. Wie waren denn Tom Cruise und Katie Holmes so?

Die waren toll. Ich habe sie selbst betreut. Und die ersten beiden Wochen ihres Aufenthalts hat Suriim Kinderbett von Louis geschlafen. Suris Reisegarnitur war nicht rechtzeitig mitgekommen. Und ich hatte gerade ein Bett über Nacht aufgebaut, in dem er noch nicht geschlafen hatte. Das habe ich angeboten. Und in dem Bett wird bald auch unser dritter Sohn schlafen.

Wie wär’s denn mit Lucius Carl?

Vielleicht muss es auch kein „L“ sein.