„Katja Kabanowa“

Opernpremiere lockt Prominenz ins Schiller Theater

Regisseurin Andrea Breth gibt Einstand mit einer Party

Dass Sir Simon Rattle den Platz auf dem Pult vor der Staatskapelle einnimmt, kommt auch in Berlin nicht alle Tage vor. Um so größer war deshalb das Interesse des Hauptstadt-Publikums, als der Brite am Sonnabend im Schiller Theater die Premiere der Oper „Katja Kabanowa“ aus der Feder des tschechischen Komponisten Leoš Janáček dirigierte. Die Inszenierung der Theaterregisseurin Andrea Breth wurde 2010 bereits sehr erfolgreich in Brüssel gezeigt. Bei ihrer dritten Arbeit für die Staatsoper wollte die in Wien lebende Deutsche diesen Triumphzug fortsetzen und im Anschluss an die Vorstellung mit einer gebührenden Party feiern.

Dort trafen sich auch prominente Opernfans wie Schauspielerin Martina Gedeck und der ehemalige Berliner Bischof Wolfgang Huber, um über das Stück zu diskutieren. „Ich war sehr berührt von dieser wunderbaren Musik. Es war wirklich unglaublich“, sagte Staatsopern-Intendant Jürgen Flimm. „Es war ganz großartig“, fand auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters. „Die Kombination Simon Rattle und die Staatskapelle ist natürlich sehr besonders und Andrea Breth hat wirklich ein Händchen für starke Frauenfiguren.“