DSDS

Vom Versuch einer Castingshow

Marianne Rosenberg rechtfertigt ihre Teilnahme als Jurorin bei „Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) trotz ihrer früheren Kritik an Castingshows.

Sie mache da mit, „weil es mich gereizt hat, zu probieren, ob es auch anders geht. Es ist also mein persönlicher ‚Marsch durch die Institutionen‘“, sagte die Sängerin dem „Tagesspiegel“. Sie sei angetreten, weil RTL ihr einen Konzeptwechsel hin zu mehr Selbstbestimmungsrechten der Kandidaten vermittelt habe. Über Dieter Bohlen sagte sie: „Die Rolle des ‚Arschlochs‘ ist ihm sicher zu klein geworden.“ Auch er wolle „diejenigen fördern, die er für begabt hält, und diejenigen ‚erlösen‘, die sich falsche Hoffnungen machen“. Er formuliere das nur anders. Rosenbergs erster TV-Auftritt bei „DSDS“ ist am Mittwoch ausgestrahlt worden.