Schnappschüsse

Me, myself and I: Prominente im Selbstporträt

„Selfies“ mit dem Handy waren der Trend des Jahres 2013

Ob Teenager auf dem Schulhof, der japanische Astronaut Aki Hoshide im Weltall oder Barack Obama auf der Trauerfeier für Nelson Mandela: Sie alle schießen „Selfies“. Selbstporträts mit dem Smartphone. Als der US-Präsident kürzlich im Stadion von Johannesburg sein Handy griff, um einen Schnappschuss mit David Cameron und Dänemarks Premierministerin Helle Thorning-Schmidt zu machen, war zwar nicht nur seine Frau empört. Doch im Normalfall sind die Fotos, vor allem von Prominenten, beliebt in sozialen Netzwerken. Auch das Oxford Dictionary kam nicht an dem Trend vorbei und kürte „Selfie“ zum „Wort des Jahres 2013“. „Ich habe gelernt, dass ein Selfie der Post ist, der am besten ankommt und regelmäßig die meisten Likes bekommt“, erklärte Hollywood-Schauspieler James Franco das Phänomen jüngst in der „New York Times“. Der gleichen Meinung sind offenbar auch deutsche Prominente wie Heidi Klum, Matthias Schweighöfer oder Elyas M’Barek und erfreuen ihre Fans fast täglich mit neuen Bildern aus ihrer Welt.