Theater

Vom Kulturforum am Potsdamer Platz in das Land der Träume

Vor 31 Jahren gastierte das Traumtheater Salome erstmals in Berlin – damals mit einem Zelt an der Masurenallee.

Nach vier Jahren Abwesenheit feierte die Artistik- und Zaubershow am Dienstagabend mit dem Programm „Weißer Schwan im blauen Mond“ erstmals wieder eine Premiere an der Spree. Dieses Mal am Kulturforum am Potsdamer Platz. Die Gelegenheit ließen sich neben zahlreichen Berlinern auch prominente Besucher, darunter Schauspiellegende Mario Adorf mit seiner Frau Monique sowie Tenor Tobey Wilson und seine Freundin Sabrina nicht entgehen. „Ehrlich gesagt bin ich heute zum ersten Mal hier. Es lag ganz günstig auf dem Heimweg“, sagte Wilson. „Ich bin gespannt, ob die Show es schafft, mich zu überraschen.“ Salome-Gründer Harry Owens, der seine Gäste am Eingang begrüßte, wollte die Zuschauer auch dieses Mal wieder mit Illusionen und Humor in eine Traumwelt entführen. In seinem Spiegelpalast hatte er dazu einen biegsamen Schlangenmenschen, der sich so zusammenfalten kann, dass er in eine kleine Kiste passt, Tänzer, Zauberer, akrobatische Höchstleistungen, gekonnte Jonglage und verwirrende Pantomime versammelt. Nebenbei können sich die Besucher mit Drei- oder Vier-Gänge-Menüs verwöhnen lassen. Auf der Karte: Entenbrust, Tatar vom Lachs, Gänsekeule oder Medaillons vom Kalb. „Wir sehen uns in unseren Träumen, seid glücklich und bewahrt den Frieden“, so Owens’ Abschiedsbotschaft. Sein „Traumtheater“ ist bis zum 12. Januar in Berlin, bevor es für die Artisten aus aller Welt auf Tour durch Deutschland geht.