Mittag mit

Dirk Germandi

Jeden Mittwoch trifft Alexandra Kilian einen Menschen der Stadt zum Lunch.

Heute: Investor Dirk Germandi, Geschäftsführer der Haus Cumberland KG am Kurfürstendamm, im neuen In-Restaurant Grosz. Es gibt: Garnelen mit Avocado-Relish.

Schon aufgeregt wegen der Übergabe des Hauses Cumberland an die Kunden hier am Sonnabend?

Ja, wir bauen noch ein wenig, aber im Prinzip ist das Objekt fertig. Diese Übergabe ist etwas Besonderes.

Knapp drei Jahre Bauplanung, -zeit und Vermarktung waren das jetzt für Sie. Wehmütig?

Natürlich. Cumberland ist eine Marke für Berlin. Ich habe aber selbst auch zwei Wohnungen hier gekauft, eine für meine Frau und mich und eine für meinen Sohn. Alle Wohnungen sind verkauft, vermietet noch nicht ganz. 65 von 105. Weil wir das nur abschnittsweise umsetzen. An Neuankömmlinge, Berliner, lokale Größen.

Wie verstehen sich denn die neuen Bewohner Günther Jauch und Ferdinand von Schirach?

Liebe Frau Kilian, auf diese Frage kann ich Ihnen keine Antwort geben.

Schade.

Herrn von Schirach sehen Sie ja hier, er schreibt hier seine Bücher, fährt mit dem Fahrrad in den Hof, hat die Tür zu seinem Loft offen. Ganz liebe Kunden sind auch Ulla und Heiner Pietzsch. Sie schaffen sich hier eine Stadtwohnung, mit viel Spaß und Elan arbeiten sie gerade an der Einrichtung.

Das ganze Cumberland ist voller bekannter Mieter?

Nicht ganz. Es sind aber schon welche dabei, die man kennt.

Was kostet der Quadratmeter-Spaß?

Zwischen zwölf und 15 Euro.

Und dafür gibt’s Concierge und Prestige?

Ich habe vor, im nächsten Jahr auf der großen Grünfläche hinten im Hof ein Putting-Grün anzulegen. Wir haben hier jede Menge Golfer. Acht mal acht Meter groß, ein Gag wird das.

Von einem Golfer.

Ja, ich fahre auch gleich raus in meinen Golfklub, da werde ich in aller Ruhe zwei Stunden putten.