Nastassja Kinski

Von den Tränen einer Talkshow

Zwei Sekunden versucht sie, gefasst zu bleiben. Dann: Hebt sie die Hand vor das Gesicht, weint.

„Das ist ein doofer Moment jetzt, hier, vor allen“, sagt Nastassja Kinski, als Markus Lanz sie in seiner Talkshow am Mittwochabend auf Vater Klaus Kinski anspricht. „Ne, als Sie den Namen sagten, das habe ich jetzt nicht gedacht hier“, sagt Nastassja Kinski. Sie habe angenommen, es ginge ausschließlich um ihren „Tatort“ („Reifezeugnis“) von 1977. Nicht um die Missbrauchsvorwürfe, die Halbschwester Pola im Januar erhoben hatte.

„Es war klar vorher abgesprochen, um welche Themen es in der Sendung gehen wird: um den „Tatort“, ihre Kindheit, das Buch und den Vater“, heißt es von Seiten der Produktionsfirma.