Diskussion

Salon-Gespräch zum Thema Glück

Glücklich können viele Dinge machen: die Frühlingssonne, ein leckeres Eis, ein Essen mit guten Freunden.

Meistens sind es, darin waren sich Florian Langenscheidt und Gerald Uhlig-Romero am Mittwochabend einig, gerade die kleinen Momente im Leben. Das Thema Glück stand im Mittelpunkt des ersten Salon-Gesprächs im „Café Einstein“ Unter den Linden. Kaffeehausbetreiber Gerald Uhlig-Romero sagte: „Wir wollen den Salon als Ort des Ideenaustausches pflegen.“ Florian Langenscheidt beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit dem Thema Glück. „Die Fähigkeit, glücklich zu sein, ist sehr individuell. Mich hat immer interessiert, was die Menschen glücklich macht“, sagte er. Fest steht: Ein pauschales Rezept gibt es nicht. „Auch Schicksalsschläge gehören dazu. Oft erkennen wir durch sie erst, was Glück bedeutet.“ Auch Uhlig-Romero kennt das. 2012 starb seine Frau Mara an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Er selbst leidet an der unheilbaren Krankheit Morbus Fabry. Trotzdem hat er den Glauben an das Glück nicht verloren.