Fernsehen

Vom Werkzeugmacher zum Schauspieler

Die Nächte sind momentan unruhig für Stefan Rudolf. Der in Berlin lebende Schauspieler ist vor Kurzen zum zweiten Mal Vater geworden.

„Meine Familie steht für mich an erster Stelle“, betont der 39-Jährige, der am Freitag (20.15 Uhr) als Kommissar Jan Trompeter neben Katharina Böhm in der ZDF-Krimireihe „Die Chefin: Wahrheiten“ zu sehen ist.

„Was mir an der Serie besonders gut gefällt, ist, dass es eine horizontale Erzählebene gibt. Dass nicht nur von Fall zu Fall erzählt wird, sondern dass sich die Geschichte der Hauptfigur Vera Lanz kontinuierlich wie ein roter Faden durch alle Folgen zieht“. Katharina Böhm spielt Kriminalhauptkommissarin Lanz, die nach dem Mörder ihres Mannes sucht. „Katharina ist ein absoluter Profi“, sagt Rudolf. „Sie ist immer perfekt vorbereitet und hat eine große Routine.“ Der gelernte Werkzeugmacher wollte ursprünglich gar kein Schauspieler werden: „Ich komme aus einer Arbeiterfamilie, bei uns gab es keinen künstlerischen Hintergrund. Erst durch meinen älteren Bruder, der in Hamburg Gesang studiert hat, bin ich mit Künstlern und Schauspielern in Kontakt gekommen.“ Allein lernte er Texte und bewarb sich an Schauspielschulen. „Eigentlich war ich ein totaler Dilettant“, sagt er. Inzwischen ist er ein Profi.