Rolando Villazón

Glücklich in Berlin

Ostervergnügen im Hause Villazón: Startenor Rolando Villazón sprudelt über vor Glück.

Der Mexikaner, der in Frankreich lebt, ist mit seiner Familie in Berlin. „Es ist fantastisch! Ich liebe Berlin und kenne mich auch ganz gut aus“, sagte er der „BZ“. „Ich weiß, wo ich ein gutes Schnitzel herbekomme, gehe gerne in Museen.“ Besonders freut er sich, wenn Kinder ihn erkennen. „Neulich saß ich in der U-Bahn Richtung Schillertheater. Da sah ich ein paar Jungs mit ihrem Vater tuscheln und in meine Richtung blicken.“ Er fand es toll, dass sie ihn um ein Autogramm baten.

Am Ostersonntag suchen seine Kinder Dario (7) und Matteo (6) im Garten von Freunden nach Hasen und Eiern. Am Ostermontag singt der 41-Jährige in der Philharmonie Mozarts Requiem, begleitet von der Staatskapelle. „Dass ich mit den großartigen Kollegen von der Staatskapelle und Maestro Barenboim arbeiten darf, ist ein Traum!“, sagt Villazón. Dass er das Mozert-Requiem singe, sei ein Geschenk. Vor allem seit seiner Stimmband-OP 2009, bei der ihm eine Zyste wegoperiert wurde. 15 Ärzte hätten vorher gesagt, er werde nicht mehr singen, bis auf einer. Villazón lernte danach ein Jahr lang wieder sprechen und schließlich singen. „Ich habe es geschafft. Alles, was jetzt noch kommt, ist ein Geschenk.“