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In Kürze II

Angestaubt: Franziska Knuppe hält Frauentag für DDR-Relikt ++ Angenähert: Katharina Thalbach entdeckt Gemeinsamkeiten mit Merkel ++ Angelegt: Wenn Gitta Schweighöfer das Geld fehlt, hilft ihr Sohn

Franziska Knuppe hält Frauentag für DDR-Relikt

Model Franziska Knuppe (38) hält den Internationalen Frauentag für ein veraltetes Überbleibsel aus DDR-Zeiten. „Der Tag ist für mich ein DDR-Relikt. Damals hat man seiner Lehrerin gratuliert, es gab Blumen“, sagte die in Rostock geborene Knuppe den „Potsdamer Neuesten Nachrichten“. Gleichberechtigung sei zwar wichtig – „aber warum sollte es nur am Frauentag darum gehen?“ Manche Männer bräuchten den Tag vielleicht zur Erinnerung, Frauen dagegen weniger. Sie bevorzuge den Muttertag, sagte Knuppe, die mit ihrem Mann und ihrer Tochter in Potsdam lebt.

Katharina Thalbach entdeckt Gemeinsamkeiten mit Merkel

Katharina Thalbach (59), die in der TV-Satire „Der Minister“ Kanzlerin Murkel spielt, sieht auch im wahren Leben Gemeinsamkeiten mit Angela Merkel. „Alter, Geschlecht, DDR-Vergangenheit und die nicht ganz günstige Figur“, sagte die Schauspielerin. Thalbachs Filmauftritt als resolute Regierungschefin hat schon vor der Ausstrahlung am Dienstag (12. März, 20.15 Uhr, Sat1) viel Lob bekommen. Hauptfigur des Films ist ein Politiker, der an Ex-Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erinnert. Thalbach sieht die echte Politik kritisch: „Das Showbusiness hat sich überall durchgesetzt – auch in der Politik.“

Wenn Gitta Schweighöfer das Geld fehlt, hilft ihr Sohn

Gitta Schweighöfer (58) hat als Schauspielerin nicht so schnell Karriere beim Film gemacht wie ihr berühmter Sohn Matthias. „Es gibt wenige Rollen in meinem Alter“, sagte sie der „BZ“. Aber neidisch sei sie nicht. „Ich bin stolz, was sollte ich denn sonst sein?“ Manchmal helfe ihr der Sohn finanziell, aber Hartz IV musste sie noch nie beantragen. Am Sonnabend feiert sie mit dem Stück „Richtfest“ Premiere am Renaissance-Theater. Darin spielt sie eine Kneipenwirtin, die sich abgeschoben fühlt. „Ich bin auch nicht mehr die Jüngste“, sagte sie. „Insofern hat es mit mir zu tun.“