Christine Neubauer

Zwischen Bangkok und Bayern

Das Gepäck ist weg, vom exotischen Essen bekommt Sabine mitten in der Stadt plötzlich Durchfall, und die Haushälterin bringt zum Abendessen ein lebendes Huhn mit.

In der ARD-Produktion "Mein verrücktes Jahr in Bangkok", die die ARD am Freitagabend ausstrahlte, wurden solch vermeintlich witzige Klischees recht großzügig eingesetzt.

"Ich habe Spaß am Komischen, das findet sich in meinem Arbeitsleben immer wieder", sagt Christine Neubauer, die in der Komödie die Hauptrolle spielte. Der Film wurde 2011 in Bangkok gedreht, einer ihrer Lieblingsstädte, wie Neubauer sagt. "Privat und beruflich kenne ich Bangkok gut. Es ist für mich fast wie ein Nachhausekommen, wenn ich dorthin reise." Höchstens ein Jahr könne sie es ohne die Stadt aushalten, dann müsse sie wieder hin: "Auch wenn meine Haare bei dem Klima zu einem Wischmob werden." Glücklicherweise nahm man diese Anregung für einen Gag im Film nur am Rande auf. Privat kann die 50-Jährige sich nicht vorstellen auszuwandern: "Ich bin in Deutschland so erfolgreich, dass es für mich keinen Sinn macht, woanders zu leben."

Dennoch habe sie ihren ganz eigenen Rückzugsort im Ausland. Ihre drehfreie Zeit verbringt die Münchnerin auf Mallorca, wohl mit ihrem neuen Freund, dem chilenischen Fotografen José Campos, zu dem sie sich bisher öffentlich nicht äußern wollte. "Ich spreche fließend Spanisch, bin dort sehr gut aufgehoben und eingebunden in die Kultur, kenne kaum Deutsche dort", sagt sie. Weihnachten aber wird sie mit ihren Eltern und ihrem Sohn Lambert jr. in Bayern feiern.