Liebe

Zwei Generationen, eine Meinung

Privat sind sie keine Fans von Hotelbars - doch für ihren ersten gemeinsamen Film "Die Libelle und das Nashorn" (seit Donnerstag im Kino) haben die Schauspieler Mario Adorf und Fritzi Haberlandt gleich 13 Drehtage in einem Dortmunder Hotel verbracht.

Und dort hauptsächlich an der Bar, wo sie sich, so die Handlung des Films, eine ganze Nacht lang unterhalten - über die Liebe und das Leben.

Auch im Interview mit der Zeitschrift "Für Sie" spricht der 82-jährige Adorf über Beziehungen und Generationsunterschiede: "Eine gute Beziehung fängt beim ersten Krach erst richtig an. Junge Paare geben oft viel zu früh auf." In seiner Jugend habe er das auch so gemacht. "Dabei schweißt einen jede Krise noch fester zusammen." Adorf ist seit mehr als 40 Jahren mit seiner zweiten Frau Monique verheiratet. Die 37-jährige Haberlandt, die mit dem Regisseur Hendrik Handloegten in Kreuzberg lebt, stimmt ihm zu: "In der Liebe sind wir alle gleich." Beide haben große Pläne für die Zukunft: "Solange es meine Gesundheit erlaubt, habe ich noch viel vor", sagt Adorf, und Haberlandt will "unbedingt" Auto fahren lernen.