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In Kürze II

Ernstes Wort: Dominic Raacke kritisiert "Tatort"-Entwicklung ++ Neuer Anlauf: "Super Nanny" Katharina Saalfrank wieder im TV ++ Guter Zweck: Rund 300.000 Euro Spendenerlös bei Operngala

Dominic Raacke kritisiert "Tatort"-Entwicklung

Ein weiterer "Tatort"-Kommissar beschwert sich über den Zulauf neuer Ermittler in der Krimireihe. "Was soll das werden, kommen jetzt die Promi-Tatorte?", sagte Schauspieler Dominic Raacke (53) dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die ARD müsse aufpassen, "die Marke 'Tatort' nicht immer weiter aufzublasen". "Am Ende platzt sie noch." Raacke spielt seit 1999 an der Seite von Boris Aljinovic (45) den Kommissar Till Ritter. Zuletzt waren Til Schweiger (48), Christian Ulmen (37) und Nora Tschirner (31) als neue Kommissare der Reihe angekündigt worden. Schon der Dortmunder "Tatort"-Kommissar Jörg Hartmann (43) hatte die Ermittler-Inflation kritisiert.

"Super Nanny" Katharina Saalfrank wieder im TV

Ein Jahr nach dem Ende der RTL-Erziehungsdoku-Soap "Super Nanny" kehrt Katharina Saalfrank ins Fernsehen zurück. Im Programm des Südwestrundfunks (SWR) wird die Sozialpädagogin allerdings nicht wieder als TV-Erzieherin auftreten, sondern als Reporterin, wie der "Spiegel" unter Berufung auf den SWR berichtet. Das neue Format heiße "Expedition Familie". Darin besucht Saalfrank Familien und Wohngemeinschaften und zeigt deren Alltag und Konflikte. "Saalfrank passt mit dem neuen Format sehr gut ins öffentlich-rechtliche Fernsehen", sagte SWR-Chefredakteur Fritz Frey dem Magazin zufolge. Sie wolle ernsthaft am Thema Familie arbeiten.

Rund 300.000 Euro Spendenerlös bei Operngala

Die traditionelle Operngala der Deutschen Aids-Stiftung in Berlin hat rund 300.000 Euro an Spenden eingebracht. Mehrere Sponsoren überreichten ihre Schecks zum Auftakt der glamourösen Veranstaltung am Sonnabend in der Deutschen Oper. Außerdem konnten die Gäste den Abend über Tombola-Lose kaufen, die Preise der Verlosung waren ebenfalls gespendet. Das Geld soll unter anderem Hilfsprojekten im Raum Berlin zugutekommen. Das musikalische Programm gestalteten der Chor und das Orchester der Deutschen Oper. Die Künstler verzichteten zugunsten der Aids-Stiftung auf ihre Gagen. Seit Beginn der Operngala 1994 kamen insgesamt mehr als sechs Millionen Euro an Spenden zusammen.