Pferderennen

Ein Feiertag im Hoppegarten

Pferdefreunde und Prominente treffen sich beim 22. Preis der Deutschen Einheit und genießen dort einen spannenden Renntag

Strahlender Sonnenschein und die Aussicht auf einen spannenden Renntag lockten am Mittwoch zahlreiche Berliner und prominente Gäste auf die traditionsreiche Galopprennbahn Hoppegarten. Unternehmer Albert Darboven, Schauspielerin Dagmar Frederic, Designerin Nanna Kuckuck mit Mann Georg Uhlmann und der ehemalige russische Botschafter Vladimir Kotenev mit Frau Maria waren gespannt, wie sich Favorit Pastorius beim "Westminster 22. Preis der Deutschen Einheit" schlagen würde. Für den dreijährigen Hengst und seinen Besitzer Franz Prinz von Auersperg gab es bei dem bestdotierten Rennen der Europa-Gruppe III stolze 80.000 Euro zu gewinnen. "Ich liebe Hoppegarten und es ist mir ein Anliegen, Pastorius dem Berliner Publikum und den Mitgliedern des Renn-Klubs Hoppegarten auf ihrer Bahn zu präsentieren", sagte von Auersperg und war stolz, dass Pastorius seiner Favoritenrolle gerecht wurde und als Erster durchs Ziel lief. Für Rennbahn-Eigentümer Gerhard Schöningh war das Rennen am Tag der Deutschen Einheit ein ganz besonderes Ereignis. "Die deutsche Einigung hat eine besondere Bedeutung für Hoppegarten", sagte er. "Nur dadurch wurde es möglich, dass Menschen und Pferde aus allen Teilen Berlins und Deutschlands wieder hier herkommen können, dass Hoppegarten bei Besucherzahlen und der Qualität des Sports wieder in der Spitzengruppe der deutschen Rennbahnen ist." Er freute sich über die vielen Besucher und einen goldenen Herbsttag in Hoppegarten.