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In Kürze II

Aufgespielt: Iris Berben bezeichnet sich selbst als "Hochstaplerin" ++ Aufgebracht: Regisseur Fatih Akin musste sich erst in Geduld üben ++ Aufgesattelt: Alexandra Neldel ist seit der "Wanderhure" ein Pferdefan

Iris Berben bezeichnet sich selbst als "Hochstaplerin"

Schauspielerin Iris Berben (62) glaubt nicht, dass sie zum Vorbild taugt. "Wenn ich mir meine Biografie ansehe, bin ich einfach nicht gut dafür", sagte sie in einem am Sonnabend veröffentlichten "BZ"-Interview. "Jahre des Experimentierens mit Drogen, eine Abtreibung, bis zum Anschlag unverheiratet, ein uneheliches Kind, dreimal von der Schule geschmissen worden und das Bekenntnis zur 68er-Bewegung", fügte sie hinzu. Warum sie Schauspielerin geworden ist, wisse sie selbst nicht so genau. Bis heute frage sie sich, "warum ich bin, wo ich bin". Sie sei "absolut eine Hochstaplerin" und auch nie auf einer Schauspielschule gewesen.

Regisseur Fatih Akin musste sich erst in Geduld üben

Filmemacher Fatih Akin (39, "Gegen die Wand") hat beim Drehen seines neuen Werks "Der Müll im Garten Eden" die Geduld gelernt. "Eigentlich bin ich ein sehr ungeduldiger Mensch. Einen Computer anschließen oder eine App runterladen - das geht bei mir gar nicht", sagte Akin, der von 2007 bis 2012 in der Türkei an der Umweltdoku arbeitete, am Freitagabend in Hamburg. "Aber mit Geduld erreicht man alles. Also: Geduld, Geduld, Geduld", rief der Autor, Regisseur und Produzent bei der Deutschlandpremiere ins Publikum. Am 6. Dezember kommt die Dokumentation dann in die Kinos.

Alexandra Neldel ist seit der "Wanderhure" ein Pferdefan

Schauspielerin Alexandra Neldel (36) ist bei den Dreharbeiten zu dem TV-Blockbuster "Die Wanderhure" zum Pferdefan geworden. "Wenn man auf einem Pferd sitzt, konzentriert man sich nur darauf und kriegt den Kopf so frei", sagte die Berlinerin. Den dritten Film der populären Reihe, "Das Vermächtnis der Wanderhure", sendet Sat.1 am 13. November. Zum zweiten Film hatten die Produzenten ihrer Hauptdarstellerin einen ersten Reitunterricht geschenkt "Am Set weiß das Tier ganz genau, wo es hintrabt. Aber ich wollte selbst mein Pferd bewegen können - und das perfektioniere ich jetzt."