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In Kürze II

Nicht lustig: Model Mirja du Mont leidet noch immer unter Vorurteilen ++ Nicht witzig: Johann von Bülow hat kein Loriot-Gen geerbt ++ Nicht spaßig: Rapper Bushido muss für abfällige Äußerungen zahlen

Model Mirja du Mont leidet noch immer unter Vorurteilen

Model Mirja du Mont (36) hat als Frau von Schauspieler Sky du Mont (65) mit Vorurteilen zu kämpfen. "Ich kenne dieses Vorurteil: blonde Tussi, geschminkt, auf dem roten Teppich und nichts im Kopf. Dabei bin ich das Gegenteil. Es ärgert mich, wenn ich als 'die Frau von' betitelt werde", sagte sie dem Magazin "in". Für ihren Mann habe sie auf ihre Schauspielkarriere verzichtet. "Obwohl ich viele Rollenangebote hatte, sogar für einen Kinofilm. Wir wollten aber nicht, dass alle denken, ich würde von ihm profitieren." Heute bereue sie das aber - auch wenn sie es nicht ändern könne.

Johann von Bülow hat kein Loriot-Gen geerbt

Schauspieler Johann von Bülow (39, "Berlin 36"), Neffe von Vicco von Bülow alias Loriot, hatte zu seinem berühmten Onkel stets eine gewisse Distanz. "Er war eine öffentliche Person für mich, die tolle Sachen gemacht hat. Wir haben als Kinder auf der Fahrt in den Urlaub gerne Loriot gehört", sagte er der "BZ". Ein Loriot-Gen habe er gewiss nicht. "Ich weiß nicht, ob wir über 600 Jahre Familiengeschichte alle so viel von den gleichen Genen mitbekommen haben. Es gibt 18 Familienlinien, irgendwo in den Verzweigungen sitzt mein Verwandter Loriot, in der anderen Verzweigung ich."

Rapper Bushido muss für abfällige Äußerungen zahlen

Der Rap-Musiker Bushido (33) muss an die Teilnehmerin einer TV-Show eine Entschädigung in Höhe von 8000 Euro zahlen. Das geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Berlin hervor. Der Rapper hatte sich unter anderem in einem sozialen Netzwerk abfällig über die "Big-Brother"-Bewohnerin geäußert. Das Gericht sprach von Schmähkritik und sah die Persönlichkeitsrechte der Klägerin verletzt. Zugleich habe sich die Frau aber durch die Teilnahme am Containerleben im Fernsehen "gezielt der Öffentlichkeit ausgeliefert" und sich dadurch in eine "deprivatisierte Situation" begeben.