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In Kürze II

Bedauernswert: Schauspieler Ralph Herforth schimpft über Filmbranche ++ Sehenswert: Angelika Milster kennt das Rezept für eine glückliche Ehe ++ Lebenswert: Ronald Zehrfeld ist froh, die DDR noch miterlebt zu haben

Schauspieler Ralph Herforth schimpft über Filmbranche

Schauspieler Ralph Herforth (52, "Agnes und seine Brüder") ist auf seine Branche nicht gut zu sprechen. "Wenn du einmal den Mund aufmachst, bist du weg vom Fenster", klagte er in der "Bild"-Zeitung. Niemand traue sich, Kritik zu äußern. "Aber Kreativität entsteht auch durch Reibung. Die fehlt." Deutschland habe ein Schauspielersterben. Außerdem gebe es zu wenig gute Drehbücher, vor allem im Krimibereich. Natürlich existierten auch gute Stoffe. "Aber diese Filme werden mit Christine Neubauer oder Veronica Ferres besetzt", schimpfte Herforth, der mittlerweile eine Agentur führt, mit der er Häuser in Brandenburg vermittelt.

Angelika Milster kennt das Rezept für eine glückliche Ehe

Sängerin und Schauspielerin Angelika Milster (60) flirtet auch nach 25 Jahren Ehe gern noch mit ihrem Mann André Bauer. "Ja, wir haben gerade Silberne Hochzeit gefeiert, und wir sind manchmal noch wie verliebte Teenager", sagte sie der Zeitung "BZ". Für ihre glückliche Ehe hat Milster ein Rezept: "Dass man sich respektiert und akzeptiert und den anderen nicht ständig verändern will." Eifersüchtig ist sie nach eigenen Angaben nicht. "Mein Mann merkt es gar nicht, wenn eine Frau ihn anschaut." Liebe auf den ersten Blick war es bei beiden nicht. "Nee, dachte ich, der ist mir zu streng."

Ronald Zehrfeld ist froh, die DDR noch miterlebt zu haben

Der Schauspieler Ronald Zehrfeld (35, "Barbara") empfindet es als großes persönliches Glück, dass er zu DDR-Zeiten noch einige Jahre im Osten miterlebt hat. "Das ist Teil meines Lebens", sagte er der Zeitschrift "Cinema". Insofern könne er damit etwas mehr anfangen als viele andere Deutsche. Ronald Zehrfeld freut sich dem Bericht zufolge, dass Ost-Themen im Film derzeit so gefragt sind. "Es gibt Tausende Geschichten aus dieser Zeit, alle aus einem unterschiedlichen Blickwinkel. Es ist wichtig, dass sie nicht in Vergessenheit geraten und auf die Leinwand gebracht werden", sagte er weiter.