Peter Jordan

Allein unter Schwaben

Für Menschen, die des Schwäbischen nicht mächtig sind, ist der Film "Die Kirche bleibt im Dorf" eine echte Herausforderung.

Denn die Komödie, die am 23. August startet, spielt nicht nur auf der Schwäbischen Alb in Baden-Württemberg, sondern die Schauspieler sprechen auch breiten Dialekt. "Ich arbeite zum Glück am Theater mit den Kollegen Stephan Schad und Hans Löw zusammen. Die sind Schwaben und fallen von Zeit zu Zeit in ihre Mundart zurück. Von daher kannte ich das schon und habe es auch verstanden", sagt Peter Jordan, der als einer der wenigen Nichtschwaben in dem Film mitspielt. Der gebürtige Dortmunder, der an der Seite von Mehmet Kurtulus im Hamburger "Tatort" ermittelte, ist mit der Regisseurin Ulrike Grote befreundet. "Wir kennen uns schon lange. Deshalb habe ich auch gleich zugesagt und erst hinterher gemerkt, worauf ich mich da eingelassen habe", sagt der Schauspieler und lacht. Ulrike Grote wuchs im schwäbischen Pforzheim auf und nimmt ihre Landsleute in "Die Kirche bleibt im Dorf" humorvoll aufs Korn. Die Hauptdarstellerin und gebürtige Schwäbin Natalia Wörner hatte Freude daran, mal wieder ihre Heimatsprache zu sprechen. Sie findet Schwäbisch sexy. Eine Meinung, die Peter Jordan nur bedingt teilt. Aber er sagt dazu charmant: "Eine schöne Frau kann alles tragen."

Zu Hause ist Peter Jordan nach vielen Jahren in Hamburg inzwischen in Berlin. Hier lebt er mit seiner Frau, der Schauspielerin Maren Eggert, in Prenzlauer Berg. Viel Zeit verbringt er dort jedoch nicht. Momentan steht er bei den Salzburger Festspielen im "Jedermann" auf der Bühne.