Jüdisches Museum

KP Kofler eröffnet "Café Schmus"

Bereits im September 2011 hat Gastronom Klaus Peter Kofler ("Pret a Diner") mit seinem Team die Bewirtschaftung des ehemaligen Restaurants Liebermanns im Jüdischen Museum Berlin übernommen. Nun wurde, nach umfangreichen Umbauarbeiten, das Lokal unter dem neuen Namen "Café Schmus" eröffnet. "Die Besucher erwarten im Museum heutzutage mehr als Kaffee und ein Stück Kuchen", sagt Kofler, der Erfahrung in der Museumsgastronomie hat und unter anderem das Café im Zeughaus im Deutschen Historischen Museum betreibt. Folgerichtig gibt es im "Café Schmus" neben Kuchen auch Sandwiches, Bagels, Salate, Suppen und kleine Speisen - alles zu moderaten Preisen. "Das war uns ganz wichtig, da wir auch viele junge Gäste haben", sagt Museumsdirektor Börries von Notz, der den Namen des Cafés erläutert: "Schmus bedeutet auf Jiddisch reden, sich unterhalten. Und genau das sollen die Leute hier."

"Wir wollten einen Ort schaffen, an dem sich die Leute wohlfühlen", ergänzt Kofler. In gepolsterten Sesseln können es sich Besucher gemütlich machen, die Wände sind mit jüdischen Schriftzeichen verziert, die Räume in dezenten Grau- und Naturtönen bemalt. "Dieser Vintage-Stil ist ein schöner Kontrast zur klaren Architektur von Daniel Libeskind", so Kofler. Das "Café Schmus" kann übrigens auch ohne Museumsticket besucht werden.