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In Kürze II

Wiedergutmachung: Til Schweiger besucht Soldaten in Afghanistan ++ Widerspruch: Zoudés Vater hielt nicht viel von ihrem Berufswunsch ++ Wiedersehen: Simone Rethel spielt erste Rolle nach Heesters Tod ++ Widerstand: Günther Jauch möchte keine Weinsendung moderieren

Til Schweiger besucht Soldaten in Afghanistan

Schauspieler Til Schweiger (48) hat Bundeswehrsoldaten in Afghanistan besucht und ihnen im Camp in Masar-i-Sharif seinen neuesten Film "Schutzengel" vorgeführt. "Ich wollte ihnen eine Freude machen, und der Film hat einen Bezug zum Afghanistan-Krieg", sagte er der "Bild"-Zeitung. Sein Besuch sollte auch Wertschätzung für den Einsatz der Soldaten zum Ausdruck bringen. "Wir leben zu Hause ein Luxusleben - und die sind da unten bei 45 Grad. Das wird in Deutschland leider nicht genug gewürdigt." Der Actionthriller "Schutzengel" soll ab September in den deutschen Kinos laufen.

Zoudés Vater hielt nicht viel von ihrem Berufswunsch

Dennenesch Zoudé (45, "Und Jimmy ging zum Regenbogen") hat ihren Vater von ihrem Berufswunsch Schauspielerin erst überzeugen müssen. "In seiner Kultur sind das Gaukler", sagte die Schauspielerin mit äthiopischen Wurzeln dem "Berliner Kurier". "Ich lernte Wirtschaftskorrespondentin, um Vater zu besänftigen. Das kürzeste Studium, das ich finden konnte." Dennoch begann Dennenesch Zoudé dann ein Theaterstudium in New York, das sie unter anderem mit Model-Jobs finanzierte. "Ich konnte nicht anders, ich musste es versuchen", so Zoudé.

Simone Rethel spielt erste Rolle nach Heesters Tod

Schauspielerin Simone Rethel (63) heiratete mit 43 Jahren den im vergangenen Jahr gestorbenen Entertainer Johannes Heesters, der damals 89 Jahre alt war. Kommende Woche steht die Witwe erstmals seit Langem wieder vor der Kamera, berichtete die "Bild am Sonntag". In der neuen ZDF-Serie "Die Garmisch-Cops" spielt sie die Frau eines Sanitärfachhändlers, die zur Witwe gemacht wird. Geklärt wird der Mord von den Schauspielern Thomas Unger und Jan Dose, die in der Serie als Kommissare zu sehen sind.

Günther Jauch möchte keine Weinsendung moderieren

Neu-Winzer Günther Jauch (55) ist auch nach zwei Jahren auf dem Weingut noch kein Weinexperte. "Bei zwölf Weinen in der Blindverkostung würde ich vielleicht zehnmal scheitern", sagte der Moderator der "Süddeutschen Zeitung". Er wolle zwar nicht ausschließen, eines Tages nur noch Weinbauer zu sein. Aber eine Weinsendung im Fernsehen werde er nie machen. "Schon diese Kochshows sind mir ein Gräuel." Jauch und seine Frau Thea hatten das "Weingut von Othegraven" zum Juli 2010 aus Familienbesitz gekauft - nach dreijähriger Nachdenkphase.