Fashion Week

Berlin tischt stilvoll auf

Die "Brigitte" präsentiert zum Start der Fashion Week die Mode der Stadt

In dieser Stadt gibt es viele Laufstege. In Mitte, Kreuzberg, Prenzlauer Berg oder Friedrichshain. Hier, in den kunstvoll bis minimalistisch eingerichteten Bars und Restaurants, lässt sich erahnen, welch kreatives Potenzial an der Spree schlummert. Gezeigt wird das dann zwei Mal im Jahr im großen Rahmen. Bei der Fashion Week präsentieren ab dem 4. Juli neben nationalen Größen wie Hugo Boss vor allem Berliner Designer und Labels ihre Entwürfe: Michael Michalsky mit seiner legendären StyleNite im Tempodrom, Kilian Kerner, Perret Schaad, Guido Maria Kretschmer oder Kaviar Gauche lassen im weißen Zelt nahe der Siegessäule ihre Models vor den kritischen Blicken des Fachpublikums spazieren. Gleichzeitig locken großen Messen wie die "Bread & Butter" oder die "Premium" Einkäufer und Stylisten in den stillgelegten Flughafen Tempelhof. Die Modewelt schaut also mal wieder auf die Hauptstadt. Für die Zeitschrift "Brigitte" Anlass genug, dem Stil der Hauptstadt eine ganze Fotostrecke zu widmen. Getreu dem Motto "Ohne Models", dem sich das Magazin vor mehr als zwei Jahren verpflichtet hat, posieren Kellnerinnen in ihren Bars und Restaurants. "Pauly Saal" in Mitte, die "Bar 1000", das Café "Petit Fleury" oder das "3 Minutes sur Mer" - das sind einige jener Orte, die für das Shooting ausgewählt wurden. Die Frauen tragen mehrheitlich Labels, die an der Fashion Week teilnehmen. Der Look: Mal elegant, zurückgenommen, und auch verspielt, mit vielen Elementen, die an den aktuellen Garçonne-Stil angelehnt sind - vor allem aber nicht uniform. Typisch Berlin eben.