Detlev Buck

Faszination für Fabelwesen

Für die ARD ist Detlev Buck erstmals in den Märchenwald gezogen - und hat dabei nicht nur die Welt der Brüder Grimm entdeckt.

"Märchen sind wichtig für das Leben", sagte der 49 Jahre alte Regisseur und Schauspieler am Rande der Dreharbeiten für die Neuverfilmung des Klassikers "Schneeweißchen und Rosenrot" auf Schloss Kuckuckstein (Sächsische Schweiz). Buck spielt darin einen raffgierigen Zwerg.

Noch bis zum 8. Juni stehen auch Jule Ronstedt ("Nanga Parbat"), Sonja Gerhardt ("Türkisch für Anfänger"), Liv Lisa Fries ("Elementarteilchen") und Thomas Rühmann ("In aller Freundschaft") vor der Kamera. Das Märchen der Brüder Grimm für die Fernsehreihe "Sechs auf einen Streich" soll Weihnachten ausgestrahlt werden. "Die ersten Filme, die man sieht, prägen das Leben", sagte Detlev Buck. Er höre diese Geschichten sehr gern.

Er selbst kam erst in der Schule damit in Berührung, weil seine Mutter nicht so viel Zeit zum Vorlesen gehabt und es kaum Hörkassetten gegeben habe. "Umso mehr entdecke ich sie." Es sei wichtig, gute Kinder- und Familienfilme zu machen. Da seien Märchen immer gefragt. "Am Ende geht es gut aus und du weißt, die Welt ist in Ordnung", sagte Detlev Buck. Die alten Stoffe müssten aber in der Zeit "justiert" werden. "Als Filmemacher würde ich immer abändern", sagte Buck.