Minu Barati-Fischer

Ein Wellensittich namens Joschka

Filmproduzentin Minu Barati-Fischer (36), die fünfte Ehefrau von Ex-Außenminister Joschka Fischer (64), meint, dass ihr die Aufmerksamkeit als Frau an Fischers Seite eher geschadet als genützt hat.

"Ich bin keine Seifenoperndarstellerin, die davon profitiert. Im Gegenteil, für mein Umfeld ist das eher befremdlich, und ich konnte lange nicht unbeobachtet meiner Arbeit nachgehen", sagte die Tochter der iranischen Oppositionellen Mehran Barati der Zeitschrift "Brigitte".

Das Paar hatte 2005 geheiratet. An das Kennenlernen erinnert sich Barati so: "Als ich seinen Namen hörte, musste ich sofort an den Kanarienvogel meiner Oma denken. Der hieß Joschka, weil der nicht gesungen, sondern nur geschimpft hat."

Am 10. Mai kommt Baratis erster Spielfilm "Ausgerechnet Sibirien" mit Joachim Król, Katja Riemann, Michael Degen und Vladimir Burlakov ins Kino. Gedreht wurde an Originalschauplätzen in Russland. "Sicherlich wäre ein Dreh in Berlin-Kreuzberg einfacher gewesen als eine deutsch-russische Co-Produktion am Ende der Welt. Aber wenn ich es bequem haben will, hätte ich mir einen anderen Job suchen müssen", sagte Minu Barati-Fischer.