Premiere

Große Gefühle und ein glückliches Ende

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US-Autor Nicholas Sparks stellt in Berlin den Film "The Lucky One" mit Zac Efron vor

Als "Großmeister der Gefühle" bezeichnet ihn sein deutscher Verlag, und Literaturkritikerin Elke Heidenreich schrieb über seine Liebesgeschichten, sie seien "süß wie Marzipan". Der amerikanische Schriftsteller Nicholas Sparks (46) steht mit seinen romantischen Romanen seit Jahren auf den internationalen Bestsellerlisten. Zahlreiche seiner Werke wurden bereits erfolgreich verfilmt, darunter "Das Lächeln der Sterne" mit Diane Lane und Richard Gere oder "Message in a Bottle - Der Beginn einer großen Liebe" mit Kevin Costner und Robin Wright Penn.

Am Mittwoch stellte der amerikanische Autor gemeinsam mit den Schauspielern Zac Efron und Taylor Schilling sowie Regisseur Scott Hicks den Film "The Lucky One - Für immer der Deine" in Berlin vor. Besonders Teenieschwarm Zac Efron wurde vor dem CineStar-Kino am Potsdamer Platz von kreischenden Mädchen lautstark empfangen. Der 24-Jährige, der durch die TV-Serie "High School Musical" bekannt wurde, musste sich für seine Filmrolle ordentlich Muskeln antrainieren. "Ich spiele einen Marinesoldaten. Zur Vorbereitung habe ich jeden Tag ein hartes Trainingsprogramm absolviert und zehn Kilo zugelegt - alles Muskelmasse", berichtet Efron. Bei seinem Einsatz im Irak fällt dem Soldaten Logan (Efron) das Foto einer hübschen jungen Frau in die Hände, das einer seiner Kameraden, der ums Leben kam, bei sich trug. Zurück in der Heimat macht sich Logan auf die Suche nach der Frau - und findet auf einer Farm in North Carolina die alleinerziehende Mutter und Hundetrainerin Beth (Taylor Schilling). "Die Chemie zwischen Zac und mir hat einfach gepasst. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden", sagt die 27 Jahre alte Schauspielerin, die sich im Lauf der Geschichte - wie könnte es anders sein - in den Marinesoldaten verliebt. "Ich bin sehr stolz auf den Film", sagt Sparks. "Die Menschen sehnen sich nach positiven Geschichten. Und die Liebe ist das schönste Thema überhaupt." Kritiker werfen ihm vor, seine Romane seien "eindimensional und schnulzig". Aber wer es nicht süß mag, der sollte kein Marzipan essen.

( Steffi Staiger )