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Ausgestellt: Ondák-Vernissage im Deutsche Guggenheim mit Westerwelle ++ Ausgeteilt: Schauspieler Henning Baum lästert über soziale Netzwerke ++ Auskuriert: Jan Ullrichs Kinder waren seine "allerbeste Therapie" ++ Ausgeplaudert: Regisseur Wim Wenders wäre gern Maler geworden

Ondák-Vernissage im Deutsche Guggenheim mit Westerwelle

Es ist eine der letzten großen Ausstellungen im Deutsche Guggenheim Unter den Linden, eine der weltweit fünf Dependancen des US-Museum-Imperiums. Ende des Jahres wird das Ausstellungshaus in den Räumen der Repräsentanz der Deutschen Bank geräumt, zuvor aber sollen noch bis zum 18. Juni die Werke des Malers Roman Ondák (45) gezeigt werden. Am Mittwochabend feierte der Künstler mit 400 Gästen, darunter Anwalt und Mäzen Peter Raue, seine Vernissage. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sollte zur Begrüßung sprechen.

Schauspieler Henning Baum lästert über soziale Netzwerke

Henning Baum (39, "Der letzte Bulle") kann mit sozialen Netzwerken nichts anfangen. "Es frisst vor allem Zeit. Und Zeit ist nun wirklich das Kostbarste, das wir haben. Wenn ich höre, dass Leute zweieinhalb Stunden am Tag auf Facebook zubringen, dann haben die mein allergrößtes Bedauern", sagte der Schauspieler dem Magazin "FHM". "Die sollen rausgehen, sich amüsieren, Motorrad fahren, schwimmen, tanzen, sich mit dem Leben verbinden, andere Menschen lieben, singen, fröhlich sein - aber doch nicht vorm Rechner hängen", sagte Baum.

Jan Ullrichs Kinder waren seine "allerbeste Therapie"

Seine Kinder sind für Ex-Profi-Radrennfahrer Jan Ullrich (38) "die allerbeste Therapie" gegen sein Burn-out gewesen. In der schlimmsten Phase hätten seine Frau Sara und er sich bewusst für ein zweites Baby entschieden, sagte er der Illustrierten "Bunte". Auch das regelmäßige Sporttreiben half dem Tour-de-France-Sieger von 1997 bei der Genesung. Ullrich hatte sein Burn-out 2010 öffentlich gemacht. Im Februar 2012 verurteilte ihn der Internationale Sportgerichtshof wegen Dopings zu einer zweijährigen Sperre.

Regisseur Wim Wenders wäre gern Maler geworden

Wim Wenders (66) stellt momentan in Hamburg in der Sammlung Falckenberg Schwarz-Weiß-Fotografien aus. Im Interview mit der Zeitschrift "Gala" gestand der Regisseur: "Ich wollte eigentlich immer Maler werden und habe das auch eine Weile studiert. Dann ist das Kino dazwischengekommen." Für seinen Film "Pina" über die Tänzerin Pina Bausch war Wenders dieses Jahr für einen Oscar nominiert. Seine private Leidenschaft gilt der Fotografie. "Ich sammle vor allem alte Fotos, die ich in irgendwelchen vergessenen Kästen oder auf Flohmärkten finde."