TV-Karriere

Vom Leben nach der Karriere

Der frühere "Dingsda"-Moderator Fritz Egner sieht bei seinen Kollegen Thomas Gottschalk und Harald Schmidt weniger Angst um ihre Karrieren als manch anderer.

Im neuen "Zeit Magazin" vermutet der 62-Jährige, Schmidt finde die Absetzung seiner Late-Night-Show nicht besonders schlimm: "Ich nehme an, dem Harald ist das völlig wurscht. Na ja, gut, vielleicht nicht völlig, aber ich glaube, der sieht das recht entspannt. Der hat da keine Trennungsschmerzen."

Egner, der aus seiner Radiozeit in München auch Gottschalk (61) gut kennt, sagte weiter: "Und der Thomas hat übrigens auch nicht so viel Angst vor dem Ende, wie man denkt. Wer glaubt, dass ihn das fertigmacht, der überschätzt seinen Geltungsdrang. Wir sind schon ewig befreundet, waren gerade neulich noch in Berlin zusammen Mittag essen, und er ist ausgesprochen gelassen, was die Quoten seiner Sendung 'Gottschalk Live' angeht."

Fritz Egner sieht das Ende seiner eigenen TV-Karriere sehr positiv: "Erst als ich vom Fernsehen weg war, bin ich zur Ruhe gekommen." Er habe jetzt eine Tochter und einen Sohn. "Das ist eine ganz neue Qualität im Leben." 2005 verabschiedete sich Fritz Egner von den Bildschirmen.