Fernsehen

Til Schweiger nimmt den Mund voll

Er war in Redelaune - und zog ordentlich vom Leder. Bei der Jupiter-Verleihung am Donnerstagabend im "Moskau" an der Karl-Marx-Allee nahm Schauspieler und Regisseur Til Schweiger (47) wieder einmal kein Blatt vor den Mund.

Dabei erschien der Publikumsliebling, der einen Preis als Bester Darsteller national für seine Rolle in "Kokowääh" erhielt, zunächst ganz zahm mit Freundin Svenja Holtmann und Tochter Luna auf dem roten Teppich. Später auf der Bühne polterte er jedoch los: "Ich freue mich für Matthias Schweighöfer und finde es toll, dass er so erfolgreich ist. Wir sind nämlich Kumpels und keine Konkurrenten, auch wenn das manche Medien behaupten", machte Schweiger seinem Ärger Luft. Der Unmut war entstanden, weil Schweiger die Pressekonferenz zu seinem Film "Schutzengel" vorige Woche am gleichen Tag abgehalten hatte, an dem auch Schweighöfers Film "Russendisko" Premiere feierte. "Wir sind Freunde, ich verdanke Til viel", stellte auch Schweighöfer klar und umarmte seinen Kollegen. Doch Schweiger war noch nicht fertig. Auch für den ARD-Klassiker "Tatort", für den er ab Herbst aus Hamburg ermitteln wird, fand er wenig gute Worte: "Den Vorspann würde ich gerne ändern. Also das Fadenkreuz mit den Augen finde ich irgendwie dämlich. Das ist jetzt wirklich outdated. Da werde ich dafür kämpfen, dass bei meiner ersten Folge ein anderer Vorspann läuft", sagte der Schauspieler. Ob er da schon das eine oder andere Glas Wein getrunken hatte?