Fernsehen

Doppelte Freude bei Devid Striesow

Bei ihm wussten manche im Publikum nicht, ob sein Strahlen tatsächlich dem gewonnenen Grimme-Preis geschuldet war. Oder nicht doch eher den anderen Umständen, in denen sich seine Begleitung befand.

Der neue "Tatort"-Kommissar im Saarland, Devid Striesow, zeigte sich bei der Verleihung der renommierten Auszeichnung am Freitagabend in Marl sichtlich stolz an der Seite seiner hochschwangeren Frau Francine. "Im Mai werde ich zum dritten Mal Vater", sagte der Schauspieler. Das Paar ist seit 2008 verheiratet und Eltern eines Sohnes. Aus einer früheren Beziehung mit Schauspielerin Maria Simon stammt Striesows erstes Kind.

Tief bewegt war bei der Gala auch eine andere Preisträgerin: Hannelore Hoger ("Bella Block"), für ihr Lebenswerk mit einem Sonderpreis geehrt, dankte mit Tränen in den Augen ihrer Tochter Nina: "Du hast nie ein schlechtes Wort für mich gefunden. Du bist mein Herz." Weniger rührselig gestaltete Bjarne Mädel, vor allem als "Ernie" aus der ProSieben-Büroserie "Stromberg" bekannt, seine Ansprache. Er wurde als trotteliger "Tatortreiniger" ausgezeichnet. Auf den späten Sendeplatz (22 Uhr) im NDR eingehend, sagte er: "Die Sendung heißt ja 'Tatortreiniger', na dann am besten nach dem 'Tatort'. Da müssen wir nur noch mit Günther Jauch sprechen." Dem Publikum gefiel es. Über eine Trophäe konnten sich zudem Iris Berben und ihr Sohn und Produzent Oliver Berben, die Schauspieler Nina Kunzendorf, Axel Milberg sowie die Regisseure Dominik Graf und Christian Petzold freuen.