Autobiographie

Cornelia Scheel und ihre Erinnerungen

Mildred Scheel, Gattin des ehemaligen Bundespräsidenten Walter Scheel (92), war nach Angaben ihrer Tochter der "Schrecken eines jeden Protokollchefs".

Ihre Mutter habe zum Beispiel oft Tischkarten vertauscht, da sie bei Veranstaltungen lieber neben einer "Spaß versprechenden Künstlerin" saß als neben einem "hochdekorierten Ziegenbocksbein-Oberunduntergeneralkriegskommandeurssergeanten", sagte Cornelia Scheel (48) dem Nachrichtenmagazin "Focus". Dafür habe sie ihre Mutter "geliebt und bewundert". Von den Spleens anderer Prominenter erzählt Cornelia Scheel im Buch "Des Wahnsinns fette Beute. Macken und Marotten auf der Spur", das sie gemeinsam mit ihrer Lebensgefährtin Hella von Sinnen (52) verfasst hat. In dem im vergangenen November erschienenen Werk schreibt das Paar, das sich rund 20 Jahre kennt, über die Eigentümlichkeiten von Barbara Schöneberger, Dirk Bach, Senta Berger, Alfred Biolek, Jürgen von der Lippe, Bastian Pastewka und anderen, die sie gemeinsam interviewt haben. Ihre größte Macke sei die Angst vor Rolltreppen, sagte Scheel. Mit Hella von Sinnen, die nach eigener Aussage mehr Macken hat als Cornelia Scheel, teilt sie die Vorliebe für den Petzi-Bären.

Von Sinnen und Scheel würden gern heiraten, wollen den Schritt ins Eheleben allerdings erst gehen, wenn homosexuelle Paare mit der Hochzeit die gleichen Rechte erhalten wie Heterosexuelle.

( dapd//inu )