Komödie "Offroad"

Ein Roadtrip mit Nora Tschirner

Der Jeep durfte natürlich nicht fehlen bei der Premiere von "Offroad" am Montagabend im Kino in der Kulturbrauerei an der Schönhauser Allee.

Schließlich spielt der Wagen eine wichtige Rolle in der Komödie von Regisseur Elmar Fischer . Nora Tschirner (30) ersteigert als naive Landpomeranze das Auto - ohne zu ahnen, dass im Kofferraum 50 Kilo Kokain versteckt sind. Nachdem sie die heiße Ware entdeckt hat, beschließt sie, mit dem Jeep nach Berlin zu fahren und das Koks zu verkaufen. Zum Glück begegnet ihr auf dem Weg der attraktive Türke Salim, gespielt von Elyas M'Barek (29, "What a man"). Er steht ihr im Großstadtdschungel zur Seite.

"Mit Nora zu drehen hat großen Spaß gemacht", schwärmt M'Barek über seine Filmpartnerin. "Wir kannten uns schon durch andere Filme, jetzt haben wir zum ersten Mal ein Liebespaar gespielt, das war schon aufregend." Mit der Sexszene hatten die Schauspieler, die auch privat befreundet sind, keine Probleme. "Ich bin öfter mal nackig vor der Kamera, ich mache mir da über etwaige körperliche Makel keine Gedanken mehr", sagt Tschirner. "Ich freue mich lieber darüber, dass alles an meinem Körper noch gut funktioniert."

Die gebürtige Berlinerin überzeugt in der Rolle des naiven Mädchens vom Lande, das sich im Lauf des Films zur echten Powerfrau mausert. Seit Til Schweigers Kinohits "Keinohrhasen" und "Zweiohrküken" scheinen sympathisch-chaotische Figuren Tschirners Spezialität zu sein. "Ich hätte aber auch große Lust, mal eine coole Amazone zu spielen, wie Angelina Jolie in `Lara Croft", sagt sie. "Ich bin nämlich ein echter Abenteuer-Typ."

Das Zeug zur Draufgängerin hat Tschirner allemal. Davon konnten sich an diesem Abend auch die Premierengäste, darunter Schauspieler Wolfgang Bahro , Moderatorin Kerstin Linnartz und Schauspielerin Yvonne Catterfeld überzeugen. Den Jeep, mit dem sie im Film durch die Gegend heizt, hätte Nora Tschirner am liebsten behalten. "Ich habe mir ernsthaft überlegt, ihn zu kaufen, um damit im Sommer an die Ostsee zu fahren", sagt sie. Leider sei er aber zu langsam und verbrauche zu viel. "Das ist dann doch eher was für amerikanische Highways. Aber bei so einem Roadtrip durch die USA wäre ich sofort mit dabei!"