Interview mit Stephanie Stumph

"Ich möchte vor 30 Mama werden"

Sie ist die Tochter von TV-Star Wolfgang Stumph und mittlerweile selbst eine erfolgreiche Schauspielerin: Stephanie Stumph. Seit 1995 steht die heute 27-Jährige mit ihrem Vater für die Krimireihe "Stubbe - von Fall zu Fall" vor der Kamera, in der sie seine Tochter spielt.

In den neuen Folgen (7. und 14. Januar; 20.15 Uhr; ZDF) kommt es im Leben von Christiane zu unerwarteten Wendungen: Sie wird schwanger.

Berliner Morgenpost: Was war das für ein Gefühl, eine Schwangere zu spielen?

Stephanie Stumph: Ich habe zufälligerweise auch gerade in dem Zweiteiler "Der Turm" eine Schwangere gespielt. Ich habe ein Kissen unter mein Kleid bekommen, das war schon ganz witzig. Man muss beim Drehen aufpassen, dass man nicht vergisst, dass dort ein kleiner Mensch drin sein soll und man sich nicht versehentlich auf den Bauch haut oder ähnliches.

Berliner Morgenpost: Wie sieht es mit eigenen Kindern aus?

Stephanie Stumph: Im Moment sind Kinder für mich noch kein Thema. Ich möchte lieber noch ein bisschen arbeiten. Aber ich würde gerne noch vor 30 Mama werden. Denn ich wünsche mir nicht nur ein Kind, sondern zwei, eventuell sogar drei. Ich möchte irgendwann eine große Familie haben.

Berliner Morgenpost: Warum wäre Ihr Freund Alexander Rethwisch der richtige Vater?

Stephanie Stumph: Er bringt alles mit, was ein Partner und Vater mitbringen sollte. Da gibt es nichts zu verbessern.

Berliner Morgenpost: Sind Sie schon verlobt?

Stephanie Stumph: Nein. Das ist mir aber auch nicht so wichtig. Wenn ich mit jemandem zusammen bin, dann entscheide ich mich voll und ganz für diesen Menschen.

Berliner Morgenpost: Wollen Sie irgendwann heiraten?

Stephanie Stumph: Ja, ich finde heiraten schön und es gehört auch in gewisser Weise dazu. Wenn man sich sicher ist, warum nicht? Ich kann mir mit ihm alles vorstellen. Auch wenn es natürlich keine Garantie dafür gibt, dass eine Beziehung ewig hält.

Berliner Morgenpost: Sie leben zusammen in Hamburg...

Stephanie Stumph: Ja, obwohl zusammenleben eigentlich nicht der richtige Begriff ist. Als Musiker ist er viel unterwegs und ich ebenfalls. Ein normales Zusammenleben wie bei anderen Menschen - um acht Uhr aufstehen und abends um acht Uhr nach Hause kommen - das gibt es in unseren Jobs nicht. Aber es gibt eine gemeinsame Wohnung, in der jeder seine Sachen stehen hat.

Berliner Morgenpost: Man sieht Sie nie zusammen in der Öffentlichkeit. Woran liegt das?

Stephanie Stumph: Er hat keine Zeit. Im Moment ist er viel im Studio weil er an seinem neuen Album arbeitet. Er ist sehr beschäftigt. Abgesehen davon ist er ein sehr bescheidener Mensch, der es überhaupt nicht mag, im Rampenlicht zu stehen. Er mag es nicht einmal, wenn Urlaubsfotos gemacht werden. Ich akzeptiere das.

Berliner Morgenpost: Sie stehen seit vielen Jahren mit Ihrem Vater für Stubbe vor der Kamera. Wie ist das für Sie?

Stephanie Stumph: Viele Leute denken, wir wären zusammengeschweißt. Mittlerweile nervt mich das total. Aber ich weiß es zu schätzen, einen Vater zu haben, der dem Publikum bekannt ist. "Stubbe" hat mir auch eine Menge Popularität beschert. Mein Vater genießt eine große Sympathie bei den Zuschauern und ich bekomme davon auch etwas ab, worüber ich mich sehr freue.