Kino

Hollywood verabschiedet sich - vorerst

Fast drei Monate lang genossen sie die Vorzüge der Stadt. Jeder auf seine Weise. Für die Dreharbeiten zu Tom Tykwers Mammutprojekt "Der Wolkenatlas" im Filmstudio Babelsberg weilten gleich vier Hollywood-Größen in Berlin.

Neben Oscar-Preisträger Tom Hanks standen Susan Sarandon, Halle Berry und Hugh Grant vor der Kamera. Pünktlich zu den Feiertagen können sie sich nun wieder auf den Heimweg machen. So teilte die zuständige Agentur mit, dass die Setarbeiten für den mit Produktionskosten von rund 100 Millionen Euro teuersten deutschen Kinofilm beendet seien. Nicht nur die Produzenten äußerten sich zufrieden mit dem Geleisteten, auch den Hauptdarstellern scheint es gefallen zu haben. Mehrfach wurden sie in der Stadt gesichtet, ganz unterschiedlich gestalteten die Stars dabei ihre drehfreie Zeit. Tom Hanks etwa bekam Besuch von Sohn Colin und dessen Tochter Olivia Jane, bummelte mit ihnen über den Weihnachtsmarkt am Potsdamer Platz oder sah sich eine Ausstellung im Stasi-Museum an. Halle Berry schlief ebenfalls nicht allein im "Hotel Concorde" - ihre Tochter Nahla war bei ihr. In weiblicher Begleitung wurde auch Hugh Grant im "Borchardt" häufiger gesehen, allerdings wechselte diese.

Wirklich lange muss die Hauptstadt allerdings nicht auf Hollywood-Glamour verzichten. Zur Berlinale im Februar werden zahlreiche Stars erwartet.