Diplomaten in Berlin

Frohe Botschaften

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Diplomaten in Berlin verraten, wie sie den Heiligen Abend verbringen und was sie sich zum Weihnachtsfest wünschen

USA

Kuschelig wollen US-Botschafter Philip D. Murphy und seine Frau Tammy mit den Kindern Josh (14), Emma (12), Charlie (10) und Sam (8) das kommende Weihnachtsfest nach der Messe und einem Roastbeefdinner in identischen Pyjamas bei einem Filmabend verbringen. Zu Hause in den USA, wo der alte Familienhund auf die Murphys wartet, hofft der Diplomat auf "Harmonie, Glück und Gesundheit".

Italien

Die Familie seiner Frau Elena "nehmen wir mit an Bord", sagt der italienische Botschafter Michele Valensise, der Weihnachten in Rom bei einem großen Familiendinner feiern will und sich über alle Geschenke freut, egal ob DVD-Rekorder oder Bleistift. Lange überlegen, was er verschenkt, muss er "natürlich bei meiner lieben Frau. Sie ist einfach, aber mit den Geschenken ist das immer kompliziert".

Frankreich

In Berlin wird der französische Botschafter Maurice Gourdault-Montagne den Heiligen Abend verbringen. Am 24. Dezember möchte er in die St. Hedwigs-Kathedrale gehen, einen kleinen Spaziergang über den Weihnachtsmarkt machen und "versuchen, die deutsche Stimmung zu atmen." Unterm Baum geht es für ihn vor allem darum, jemanden zu beschenken, den man liebt. Nur einen Pulli will er nicht.

Russland

In Russland und somit auch für den Botschafter der Russischen Föderation Wladimir M. Grinin und seine Frau Liudmila fällt das Weihnachtsfest auf den 7. Januar. Das schönste Geschenk seines Lebens kam "von meiner Frau - die Geburt meiner Tochter Maria", sagt Grinin.

Grossbritanien

Seine Frau Olivia musste sich ihr Geschenk selber kaufen, "weil sie einen besseren Geschmack hat als ich", gestand der britische Botschafter S. E. Simon McDonald. In Berlin wird der Diplomat mit Erlaubnis der Familie auch dieses Jahr Weihnachtslieder singen dürfen: "Meine Stimme ist schrecklich."