Matthias Schweighöfer

Zwischen Kinderhilfe und Höllenzeiten

Vor wenigen Tagen noch feierte er in Berlin die Premiere des Kinofilms "Rubbeldiekatz", amüsierte dabei auf gewohnte Weise Zuschauer und Pressevertreter. Am Montag gab sich Matthias Schweighöfer (30, M.) etwas ernster - da es, so sagte er, der Anlass verlange.

In Berlin-Buch feierte er gemeinsam mit Manfred Welzel (r.) und Adrian Köstler (l.), Vorstände der McDonald's-Kinderhilfe-Stiftung, das Richtfest eines neuen "Ronald McDonald"-Hauses, dessen Schirmherrschaft der Schauspieler übernommen hat. Ab Herbst 2012 sollen hier Familien ein Zuhause auf Zeit finden, deren schwer kranke Kinder im angrenzenden Helios-Klinikum behandelt werden. Schweighöfer ist selbst Vater einer zweieinhalbjährigen Tochter und seit rund acht Jahren mit seiner Lebensgefährtin Ani Schromm zusammen.

Mit ihr habe er durchaus "Höllenzeiten" überstanden, wie der Schauspieler jetzt der Zeitschrift "Brigitte Balance" verriet. Das habe sich aber wieder eingerenkt. "Meine Freundin und ich vertrauen einander und fühlen uns für den anderen verantwortlich." Die "Höllenzeiten" seien Krisen gewesen, wie sie auch andere Paare erleben, sagte Schweighöfer. "Man überlegt, ob man sich trennt, wer das Sorgerecht bekommt." Seine größte Lehre: sich Zeit zu nehmen.