Fernsehen

Til Schweiger, der Tatort und der Wein

Jetzt ist es raus: Til Schweiger wird neuer "Tatort"-Kommissar in Hamburg.

Der Schauspieler und der Norddeutsche Rundfunk (NDR) haben einen Vertrag unterschrieben, wie der Sender am Sonnabend mitteilte. Der erste Fall mit Schweiger soll ab September 2012 gedreht werden. Der Kinostar ("Keinohrhasen") und der NDR haben einen "Tatort" pro Jahr vereinbart. Zuvor hatte Schweiger noch seinen peinlichen Auftritt bei der Verleihung des Querdenker-Preises in München zu erklären versucht. Da hatte er gelallt, geschwankt und wirres Zeug geredet. Der "Bild"-Zeitung sagte er: "Ich hätte gar nicht hingehen sollen, mein Arzt hat mir abgeraten. Ich hatte mir einen Zahn ziehen lassen, der bis zur Schulter strahlte." Doch dem prominenten Patienten war der Preis wichtiger. "Ich bin trotzdem hingegangen, weil ich mich so auf den Preis gefreut habe", sagte er. Den Rat seines Arztes schlug er nicht nur in den Wind, sondern goss auch noch reichlich Alkohol darauf. "Ich hatte Schmerzen. Ich hatte vorher zwei Gläser Weißwein und dann ein paar Gläser Rotwein zur Beruhigung", gestand Schweiger. Die fatale Mischung aus Schmerzmittel und Alkohol sorgte dann für seine Rauschrede. Den Rummel um seinen Torkelauftritt versteht er nicht. "Diesen medialen Aufschrei halte ich für übertrieben und verlogen."

Auf die Frage, ob es irgendwann mal wieder eine feuchtfröhliche Dankesrede von Til Schweiger geben wird, weiß der vierfache Vater nur eine Antwort: "So 'ne Nummer passiert mir jedenfalls nicht mehr."