Trickfilmpremiere

Monster-Premiere für kleine Träumer

Ines Nurkovic

Es war ein Monsterempfang, den die kleinen Gäste am Sonntag auf dem roten Teppich erhielten.

Der dritte Kinofilm nach der beliebten Kinderbuchserie "Lauras Stern" von Klaus Baumgart feierte Weltpremiere im Cinemaxx am Potsdamer Platz, und bereits vor der Tür wurden die Kinder und ihre erwachsenen Begleiter von Glitzerstaub, Lauras Stern und einem Monster willkommen geheißen, das eigentlich niemand so richtig gruselig fand. Vielleicht, weil es vielen bekannt vorkam: "In jedem steckt doch ein kleines Monster, und solange es so ein gutes Monsterchen ist wie der Lichtfänger, den ich spreche, dann ist alles in Ordnung", sagte Ralf Schmitz , der im 3-D-Film einer der Figuren seine Stimme lieh. Nachts, wie sie es in "Lauras Stern und die Traummonster" tun, würden die Kreaturen ihn jedoch nicht mehr verfolgen. In anderer Form gejagt fühlt sich Bernhard Hoëcker , der auch eine Sprechrolle übernahm und mit T-Shirt bekleidet ein wenig fror: "Bei mir ist es oft die Vorstellung, vor einer Premiere in einem ausverkauften Haus den Text nicht drauf zu haben." Anders bei Désirée Nick , die in Begleitung von Schleifen-König Jan-Henrik Scheper-Stuke kam: "Ich bin ein so fleißiger Mensch, dass ich nachts keine Zeit und Kapazitäten für Albträume habe", sagte sie und scherzte: "Ich lebe Albträume, die andere im Schlaf haben."