In Kürze

Beheimatet: Charlotte Roche fühlt sich noch immer als Engländerin

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Beheimatet

Charlotte Roche fühlt sich noch immer als Engländerin

Lediglich auf die Queen als Staatsoberhaupt würde sie gern verzichten: Charlotte Roche (33) sieht sich stark von ihrer englischen Herkunft geprägt. Sie sei schließlich in England geboren, ihre Eltern seien beide Engländer, und bis heute habe sie nur einen englischen Pass, sagte die Bestsellerautorin ("Schoßgebete"). "Es gibt ja viele Sachen mit Erziehung und Peinlichkeit, Intimhygiene und Toilettengängen, die alle sehr viel mit der englischen Erziehung zu tun haben." Ein Gefühl von Andersartigkeit sei ihr bis heute geblieben. Allerdings denke sie jetzt doch manchmal darüber nach, die deutsche Staatsbürgerschaft anzunehmen - weil sie dann wählen könne.

Bewundert

Komiker Bülent Ceylan hat Weltmeister Vettel als Fan

Comedian Bülent Ceylan (35) hat einen guten Draht zu Formel-1-Star Sebastian Vettel (24). Der frisch gekürte zweifache Weltmeister sei ein Fan von ihm - daher habe ihn das Vettel-Management einst kontaktiert. "Dann haben wir uns getroffen, und er erzählte mir alle meine Gags auswendig", sagte der Mannheimer Künstler den "Stuttgarter Nachrichten". Porsche-Fahrer Ceylan bescheinigte dem Heppenheimer "Humor, und das ist gerade in seinem Sport eine echte Stärke". Besonders der "Handtaschen-Gag" habe es ihm angetan: "Früher sind mir Frauen reihenweise nachgelaufen. Das hat erst aufgehört, als ich mit dem Handtaschenklauen aufgehört habe."

Beschämt

Sohn hält Beate-Uhse-Film für misslungen

Sie sei "anders" gewesen: Ulrich Rotermund (62), Sohn von Beate Uhse, kritisiert den am Sonntag gezeigten ZDF-Film über die Erotik-Unternehmerin scharf. Er hält die Biografie für misslungen und sei froh, dass seine Mutter diesen Film nicht sehen müsse, schreibt Rotermund in der "Bild am Sonntag". Der Film "Beate Uhse - Das Recht auf Liebe" mit Franka Potente (37) in der Hauptrolle habe wenig mit dem wahren Leben seiner 2001 verstorbenen Mutter zu tun, "weder im Detail noch an vielen Stellen inhaltlich". Die Darstellung der Liebesgeschichte seiner Eltern etwa wirke auf ihn "frei erfunden". Es stimme ihn traurig, "dass die Filmproduktion nicht an der echten Beate interessiert war". Er habe vor einem Jahr das "fehlerstrotzende Drehbuch" korrigiert - "leider vergeblich".

Befragt

Fürstin Gloria von Thurn und Taxis war oft ratlos

Einen Telefonjoker gab es damals noch nicht, auch keine Unterstützung aus dem Publikum - und der Fragesteller war niemand anderes als der eigene Vater. Für Fürstin Gloria von Thurn und Taxis (51) waren Quizspiele im Elternhaus, die sich zumindest bei einem Teil der Familie großer Beliebtheit erfreuten, immer ein Gräuel. Während ihre ältere Schwester Maya dabei glänzte, war sie schlecht im Kopfrechnen und hörte häufig nicht zu, sagte die Fürstin nun dem Magazin "Focus". Ihrem Vater, Graf von Schönburg-Glauchau, habe die religiöse Erziehung und die Allgemeinbildung seiner Kinder sehr am Herzen gelegen. "Dabei kam es häufig zu quizartigen Fragespielen."