In Kürze

Gebeichtet: Christiane Hörbiger hatte eine "verhängnisvolle Affäre"

Gebeichtet

Christiane Hörbiger hatte eine "verhängnisvolle Affäre"

Schauspielerin Christiane Hörbiger (73) könnte einen Seitensprung nur schwer verzeihen. "Das gebe ich ganz ehrlich zu. Ich würde abhauen und Gras drüber wachsen lassen", sagte sie im Interview mit der "Bild"-Zeitung. Wie ihre neueste Filmfigur Therese hatte auch sie schon einmal eine verhängnisvolle Affäre - "allerdings ohne finanzielle Folgen. Wenn der Verstand in die Hose rutscht, dann kommt so was vor", sagte die Schauspielerin. Hörbiger ist am heutigen Sonntag (ZDF, 20.15 Uhr) im Film "Therese geht fremd" zu sehen. Sie spielt eine verheiratete Frau, die sich in einen jüngeren Mann verliebt und von ihm um viel Geld geprellt wird.

Gekämpft

Anita Kupsch unterzieht sich Brustkrebs-Therapie

Nach einer Ultraschall-Untersuchung Mitte Oktober wurde bei der Berliner Volksschauspielerin Anita Kupsch (71) Brustkrebs festgestellt. "Das war natürlich ein Schock. Und die Gewebsentnahme tat scheußlich weh", sagte Kupsch der "BZ". Am 20. Oktober wurden ihr mit einem minimalinvasiven Eingriff zwei Knötchen aus der rechten Brust operiert. Jetzt wird Kupsch mit Bestrahlungen und einer Antihormontabletten-Therapie behandelt. "Ich brauche keine Chemo, der Krebs hat zum Glück nicht auf die Lymphknoten gestreut." Eine große Hilfe in der schweren Zeit findet sie in ihrem Ehemann Klaus Krahn: "Ich bin froh, dass er keine Träne verdrückt. Er sagt: Wir schaffen das, Anita!"

Geehrt

Biermann feiert Geburtstag im Berliner Ensemble

Der Liedermacher und Sänger Wolf Biermann feiert am heutigen Sonntagabend mit einem Konzert im Berliner Ensemble (BE) seinen 75. Geburtstag. Gleichzeitig wird an den Auftritt des Künstlers vor 35 Jahren in Köln erinnert, der am 16. November 1976 zu seiner Ausbürgerung aus der DDR führte. Biermann, der seit 2007 Ehrenbürger von Berlin ist, wurde am 15. November 1936 in Hamburg als Sohn eines jüdischen Arbeiters geboren. 1953 siedelte der junge Biermann in die DDR über. Nach Abbruch eines ersten Studiums in Ost-Berlin wirkte er am BE als Regieassistent. Später gründete Biermann das noch heute existierende Berliner Arbeiter- und Studententheater (bat) und geriet erstmals in Konflikt mit der DDR-Obrigkeit. 1965 erhielt Biermann Auftritts- und Publikationsverbot.

Geärgert

Karlheinz Böhm kritisiert Profitsucht der Industrieländer

Karlheinz Böhm (83), Gründer der Äthiopienhilfe "Menschen für Menschen", macht die Profitsucht in den Industrieländern immer noch wütend. Wenn er auf die Welt insgesamt blicke, "so macht es zornig zu sehen, wie die Habgier in den Industrienationen immer bizarrere Formen annimmt und die Spekulationen auf den Finanzmärkten immer skrupelloser werden", sagte der frühere Schauspieler ("Sissi") der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Gleichzeitig seien laut Vereinten Nationen rund eine Milliarde Menschen permanent unterernährt. "Das ist ein Wahnsinn, den wir nicht einfach hinnehmen dürfen."