In Kürze

Besetzungswechsel: Matula und Frielinghaus hören nach 300. "Fall für zwei" auf

Besetzungswechsel

Matula und Frielinghaus hören nach 300. "Fall für zwei" auf

Mit dem 300. "Fall für zwei" steigen die Schauspieler Claus Theo Gärtner (68) als Privatdetektiv Josef Matula und Paul Frielinghaus (51) als Anwalt aus der Krimireihe aus. Das teilte das ZDF am Montag mit. Zuvor hatte der Branchendienst "Kontakter" über den Ausstieg Gärtners im August 2012 berichtet. Nach Angaben der ZDF-Redakteurin Ursula Luckhaupt wird die letzte Folge mit Gärtner und Frielinghaus im Jahr 2013 ausgestrahlt. "Ich habe mir gedacht, nach 30 Jahren habe ich eine größere Pause verdient", sagte Claus Theo Gärtner. Er plane nun eine Reise nach Alaska mit seiner Frau. Das ZDF denkt nach eigenen Angaben nicht an eine Einstellung des "Falls für zwei".

Berufswechsel

Marius Müller-Westernhagen wäre gern "Tatort"-Ermittler

Schrille Polizeisirenen statt rauer Gitarrenklänge: Marius Müller-Westernhagen (62) könnte sich einen Karrierewechsel als "Tatort"-Kommissar durchaus vorstellen. Die beliebte ARD-Krimiserie sei ihm in der Vergangenheit "oft angeboten worden", sagte der Musiker der "Bild"-Zeitung vom Montag. "Es gibt Leute, die behaupten, ich sei ein toller Schauspieler. Aber das verklärt sich natürlich, je länger man nicht spielt", erzählte Marius Müller-Westernhagen weiter. "Doch wenn das Buch stimmt - ich würde es machen." Der Wahlberliner war bis Ende der 80er-Jahre in diversen Schauspielrollen zu sehen, darunter auch in "Theo gegen den Rest der Welt".

Tapetenwechsel

Anne-Sophie Mutter hat private Träume noch nicht erfüllt

Die Violinistin Anne-Sophie Mutter (48) kennt keinen Stillstand. "Ich weiß, dass ich noch mehr aus mir herausholen kann - als Mensch zuallererst und als Musikerin auch. Da gibt es noch Spielraum", sagte sie der Zeitschrift "Chrismon". Zu ihren noch unerfüllten Träumen gehörten nicht nur berufliche Erfolge, sondern auch ganz persönliche Wünsche. "Ich möchte nach Afrika reisen, und auf den Machu Picchu bin ich auch noch nicht geklettert", sagte die Stargeigerin. "Ich möchte mir Landschaften erlaufen, das interessiert mich, weniger dagegen, auf einem goldenen Schiff über den Nil zu dümpeln", verriet die Grammy-Preisträgerin weiter. Mutter setzt sich außerdem für Waisenhäuser in Rumänien und Lettland ein.

Trägerwechsel

Willi Lemke wird in diesem Jahr mit der Friedensuhr geehrt

Mit der Berliner Friedensuhr wird der Sportmanager und Politiker Willi Lemke (65) geehrt. Damit würdigt das Berliner Komitee für Unesco-Arbeit am 8. November das langjährige und erfolgreiche Wirken Lemkes als Sonderberater des UN-Generalsekretärs für Sport im Dienst von Entwicklung und Frieden, wie die Kommission am Montag mitteilte. Er habe bewiesen, dass Sport als Mittel zur Verständigung und Integration eingesetzt werden könne, hieß es zur Begründung. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) wird die Laudatio halten. Der Friedensuhr-Preis wird seit 2003 verliehen. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderen Michail Gorbatschow und Helmut Kohl.