Rebecca Immanuel

"Berlin bedeutet für mich Freiheit"

Schauspielerin Rebecca Immanuel (40) lebt seit 20 Jahren in der Hauptstadt.

Da ist es Ehrensache, im Berliner "Tatort" mitzuspielen. "Mauerpark" heißt die 25. Folge des Ermittlerduos Ritter ( Dominic Raacke ) und Stark ( Boris Aljinovic ), die am heutigen Sonntag um 20.15 in der ARD gesendet wird.

Rebecca Immanuel spielt die Chefin einer Charity-Organisation, Ina Kilian. "Sie ist eine sehr beherrschte, kontrollierte Person. Man könnte sie mit einer Politikerin vergleichen. Doch hinter der glatten, smarten Fassade verbirgt sich auch noch eine andere Seite." Immanuel wurde einem breiten Publikum durch die populäre Anwaltsserie "Edel & Starck" bekannt, in der sie neben Christoph M. Orth eine schlagfertige Anwältin spielte. Vor gut einem Jahr ist sie Mutter eines Sohnes geworden. Kind und Beruf kann sie bislang gut miteinander vereinbaren. "Natürlich überlege ich länger und wähle Projekte sorgfältig aus. Ich achte darauf, dass ich in Berlin oder wenigstens in Europa drehe. Aber jetzt ist mein Sohn geimpft und mit einem Jahr bereits ein Kleinkind - so kann ich mir auch wieder Fernreisen und Dreharbeiten im Ausland vorstellen", sagt die Schauspielerin.

Für den "Tatort"-Dreh musste sie ihre Wahlheimat zum Glück nicht verlassen. "Berlin bedeutet für mich Freiheit. Und Menschlichkeit. Man sagt den Berlinern ja immer ihre berüchtigte Kodderschnauze nach, und die haben sie auch. Aber sie haben das Herz am rechten Fleck!"