Fernsehen

"Ich bin ein guter Menschenkenner"

Moderatorin Judith Rakers (35) hat als Jurorin der ARD-Show "Der klügste Deutsche 2011" einiges über ihre eigenen Stärken und Schwächen gelernt.

"Ich bin zum Beispiel ein guter Menschenkenner und gut, was emotionale Intelligenz angeht", sagte Rakers. Weniger gut sei sie bei numerischen Aufgaben. "Ich habe außerdem, wie viele Frauen, keinen guten Orientierungssinn." Wenn sie dem wissenschaftlichen Berater der Sendung, Professor Martin Korte , glaubt, sagen diese Ergebnisse aus, dass sie, hormonell gesehen, besonders weiblich sei.

Er habe ihr und ihren beiden Jurykollegen, "Sportschau"-Moderator Matthias Opdenhövel und Arzt und Kabarettist Eckart von Hirschhausen , den Zusammenhang zwischen Testosteronspiegel und Orientierungssinn erklärt. "Der klügste Deutsche 2011" wird in zwei Halbfinals am heutigen 22. und am 27. Oktober sowie im Finale am 29. Oktober gesucht. Als Gewinner wünscht sich Rakers eine Frau. Sie bedauert, dass sich so wenige Frauen für die Sendung beworben haben. "Das heißt nicht, dass Frauen dümmer sind - sondern, dass Frauen sich für nicht so klug halten. Man könnte auch sagen: Wir haben nicht die Hybris der Männer."

Ein Kriterium sei gewesen, ob die Kandidaten auch unter Stress bestehen können. "Einige waren ohne Jury wahnsinnig stark. Als sie dann vor uns standen, hatten sie extremes Lampenfieber. Wenn sie dann trotzdem die Leistung noch abrufen können, klappt es auch."