Film

Fatih Akin steht zu Peinlichkeiten

Wenn sein eigenes Leben ein Film wäre - keine einzige Szene hätte Regisseur Fatih Akin (Foto, 38, "Gegen die Wand") herausgeschnitten.

"Selbst die Fehler und Peinlichkeiten, Schandtaten und Sünden, wenn man sie ehrlich genug reflektiert, können einen weiterbringen im Leben", sagte Akin. "Wenn ich das ehrlich genug tue, werde ich vielleicht der ausgeglichenere Mensch und der vollkommenere Regisseur." Der Hamburger Filmemacher, der zuletzt mit der Komödie "Soul Kitchen" auf der Leinwand Erfolge feierte, hat gerade ein Buch veröffentlicht: "Im Clinch" erzählt die Geschichte seiner Filme. Eine Autobiografie über sein Leben ist es nicht. "Das würde mir alles gar nicht wichtig genug erscheinen", so Akin.