Bühne

Feier zu Ehren der Deutschen Oper

Das waren noch Zeiten, als die Großen der Politik zur Operneröffnung kamen. Vor 50 Jahren besuchten Bundespräsident Heinrich Lübke und Berlins Regierender Bürgermeister Willy Brandt die Deutsche Oper.

Es galt, das neu erbaute Opernhaus an der Bismarckstraße zu eröffnen, es war das wichtigste künstlerische Ereignis in Berlin seit Kriegsende. "Die Geschichte des Hauses ist so wechselhaft wie die Geschichte Berlins", sagte Brandt damals.

Auch am Donnerstagabend war der Ansturm auf das Haus wieder groß. Der Förderkreis der Oper hatte zum Empfang und anschließenden Dinner geladen, um das Jubiläum und die neue Spielzeit zu feiern. "Klar, es hat sich viel getan in den letzten 50 Jahren", sagte der kommissarische Intendant Christoph Seuferle . Er sei aber äußerst zufrieden, schließlich "liegt die Auslastung der Oper wieder bei 80 Prozent". Kulturstaatssekretär André Schmitz hielt die Eröffnungsrede und sagte, dass die Deutsche Oper "zu den führenden Häusern in Deutschland zählt". Unter den Gästen, die dann an langen Tafeln im Rang-Foyer speisten, waren der Vorsitzende des Fördervereins Stephan Braunfels, Isa Gräfin von Hardenberg, Kammersängerin Karan Armstrong-Friedrich und Sabine Prinzessin von Anhalt .

( jess )