Wohltätigkeit

Fiona Bennett hilft Japan mit Hutparty

Fedora, Trilby oder Panama? Egal. Hauptsache Hut.

Den verlangte Kopfschmuck-Designerin Fiona Bennett am Sonnabend auch von den Gästen ihrer Wohltätigkeitsparty. Einlass ins Teehaus Chén Chè an der Rosenthaler Straße 13 erhielt nämlich nur, wer mit einem Hut auf dem Haupt zur Feier in asiatischer Atmosphäre kam. Ob es sich dabei um eine teure Designerversion oder eine gewagte Eigenkreation handelte, war unwichtig. Geld zählte an diesem Abend nur als Spendensumme, die Fiona Bennett und Salonkulturdame Michéle Victor Adamski am Ende zusammenzählen wollten. 3000 euro hatten die beiden Organisatorinnen der Hutparty bereits vor der Veranstaltung gesammelt. Der Erlös soll der Hilfsorganisation "Save the children" zukommen lassen, um den Tsunami-Opfern in Japan zu helfen. Auch die Gäste wurden für ihre Fantasie und Hilfsbereitschaft belohnt. Die originellsten Modelle sollten von einer Jury prämiert werden. Fiona Bennett wurde 1966 in Brighton geboren. Seit 1972 lebt die Engländerin in Berlin. Keine Geringere als Modedesignerin Vivienne Westwood hatte sie Mitte der 90er-Jahre als Lehrbeauftragte an die Universität der Künste geholt. Die Hutmacherin, deren Modelle allesamt Handarbeit sind, arbeitet in ihrem Atelier an der Großen Hamburger Straße 25.