Katharina Saalfrank

"Super Nanny" will bessere Ausbildung

Die vierfache Mutter und Erziehungsexpertin Katharina Saalfrank (39) ist trotz ihrer jahrelangen Erfahrungen schockiert über Familienverhältnisse. "Ich leide mit den Kindern und fühle mich vor allem in ihre Situation ein", sagte die Diplom-Pädagogin.

Sie finde es immer wieder erschreckend, wie manche Eltern mit ihrem Nachwuchs umgingen. Nach rund einjähriger Pause ist sie vom morgigen Mittwoch an (31. August, 20.15 Uhr) wieder in der RTL-Sendung "Die Super Nanny" zu sehen. Komplett abzuschalten sei während der Dreharbeiten nur schwer möglich, sagte sie. "Ich kann meine Arbeit nur machen, wenn ich Teil der Beziehung zwischen den jeweiligen Personen bin. Das ist Voraussetzung." Abstand sei dennoch wichtig. Katharina Saalfrank glaubt, dass sich die Familienlage in Deutschland durch die Sendung "Super Nanny" verbessert hat: "Ich denke, dass viele Themen viel präsenter geworden sind und viel diskutiert worden ist." Aus dem Kontakt mit dem Familienministerium wisse sie, "dass die Schwelle für Familien, Beratung zu suchen, insgesamt gesunken ist." Zur Verbesserung der Familien- oder Bildungsverhältnisse wünscht sich die Expertin, dass das Schulsystem verändert und "viel mehr Geld in die Ausbildung von Lehrern und Erziehern" gesteckt wird. "Das Ansehen dieser Berufe ist nicht hoch, dabei betreuen diese Berufsgruppen unser höchstes Gut, die Kinder."